Die Chance zur Aufwertung der Innenstadt jetzt packen!
Mit der Marktplatz-Neugestaltung wird der Traum der autofreien, ideal erschlossenen Altstadt wahr. St.Gallen erhält ein pulsierendes Herz. Die Neugestaltung wertet Bohl, Marktplatz und Blumenmarkt als Plätze zum Verweilen und für Veranstaltungen auf. - mcMC
Für einen attraktiven St.Galler Markt als lebendiges Herz der Stadt: Auch die Markthändler engagieren sich für ein JA zum lebendigen Marktplatz.
Der Markt erhält endlich einen angemessenen Rahmen. Das Projekt bringt Verkehrsverbesserungen für öV, Velofahrer und Fussgänger, das Parking Schibenertor die ideale Erschliessung für Anwohner und Besucher. Eine breit abgestützte Allianz setzt sich deshalb für ein JA zur Neugestaltung ein.
Wenn die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen am 15. Mai über die Neugestaltung von Bohl, Marktplatz und Blumenmarkt abstimmen, entscheiden sie damit über ein Entwicklungsprojekt von höchster Bedeutung für die Lebensqualität in der Stadt und für die Attraktivität des Ostschweizer Zentrums sowohl für die Anwohner als auch für Besucher.
Mit der Neugestaltung erhält St.Gallen die einmalige Chance, die Innenstadt gezielt und koordiniert aufzuwerten. Davon ist Andreas Dudli, Präsident der städtischen FDP, überzeugt: «Die südliche Altstadt zeigt eindrücklich, wie viel Attraktivität, Charme und Atmosphäre die Altstadt noch dazugewinnen kann. Und sie zeigt, dass eine verkehrsfreie Innenstadt mit genügend Parkplätzen in unmittelbarer Nähe zwei wichtige Anliegen vereinen kann: Lebensqualität und genügend Frequenzen für Gewerbe und Gastronomie.»
Überzeugend und breit abgestützt
Das vorliegende Projekt, das im breiten Dialog erarbeitet wurde, bezieht alle Interessen mit ein: vom Markt über die Baumbepflanzung, Veloabstell- und Taxiplätze bis hin zur Archäologie. Entsprechend breit abgestützt ist die Zustimmung zur Vorlage:
Im Stadtparlament stimmten alle Fraktionen – CVP/EVP, FDP, Grüne/glp/Junge Grüne, SP/JUSO/PFG und SVP – der Vorlage des Stadtrats deutlich zu, und in der IG «JA zum lebendigen Marktplatz» engagieren sich über ein Dutzend Parteien und Organisationen im Abstimmungskampf aktiv für die Marktplatz-Neugestaltung: CVP, FDP, SVP, ACS, GastroSG Stadt St.Gallen, Gewerbe Stadt St.Gallen, Marktgass-, Marktplatz- und Neugass-Gesellschaft, PRO STADT, St.Gallen-Bodensee Tourismus, der TCS St.Gallen und Umgebung sowie die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG).
Ebenfalls bereits die Ja-Parole gefasst haben SP, Umweltfreisinnige und VCS. Die deutliche Zustimmung zum Projekt hat für Christoph Solenthaler, Präsident der IG «JA zum lebendigen Marktplatz» und Vorstandsmitglied von Gewerbe Stadt St.Gallen, handfeste Gründe: «Es ist mehr als offensichtlich, dass seit Jahren Handlungsbedarf besteht: Die Plätze und die Taubenloch-Garage müssen dringend saniert werden. Nun liegt eine überzeugende Neugestaltung auf dem Tisch. Wenn wir diese Chance nicht packen, ist eine Lösung wieder für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gestorben. Das können wir uns schlicht nicht leisten!»
Wichtige Investition in die Zukunft
Für Martin Würmli, Präsident der städtischen CVP und der TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung, stehen neben der Tatsache, dass der beliebte St.Galler Markt mit der neuen Markthalle endlich einen angemessenen Rahmen erhält, die verkehrlichen Verbesserungen im Vordergrund: «Die Neugestaltung bringt Verkehrsverbesserungen für alle. Die Bedingungen für den öV, für Velofahrer und Fussgänger werden entscheidend verbessert, und das Parking am Schibenertor bringt die ideale Erschliessung für Anwohner und Besucher.»
Mit dem Projekt wird das bereits bewährte Konzept konsequent und umfassend umgesetzt: parkieren in den Parkgaragen rund um die Altstadt, flanieren in der autofreien Altstadt. Zugleich werden die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des öV-Angebots in der Stadt geschaffen. Auf die Chancen, die sich mit Neugestaltung und Parking öffnen, verweist auch René Gugg, Präsident der SVP Stadt St.Gallen. Er ist überzeugt, dass sich die Investition der rund CHF 35.8 Mio. lohnt: «Wir können und müssen die Investition in unsere Zukunft tätigen.
Wir erhalten mit der Aufwertung unserer Innenstadt einen enormen, nachhaltigen Gegenwert und – dank der privaten Investoren – mit der Sanierung von Taubenloch und Blumenmarkt zusätzlichen Mehrwert. Zudem werden Wohnungen, Büros und Geschäfte in der Altstadt attraktiver.» Gesamt- vor Einzelinteressen stellen
Eine solche Chance kommt kein zweites Mal, das weiss auch Matthias Schwyter, Präsident der Neugass-Gesellschaft: «Wenn wir die Chance jetzt nicht packen, ist sie für Jahre gestorben. Das käme uns teuer zu stehen.» Die Folge einer Ablehnung wäre, dass die einzelnen Sanierungen in teurer «Pflästerlipolitik» gemacht werden müssten.
Schwyter appelliert deshalb an die Weitsicht der Stimmberechtigten, das Gesamtinteresse vor die verschiedenen Einzelinteressen zu stellen, die gegen das Projekt geltend gemacht werden: «Würde ich nur darauf achten, ob unsere Bäckerei in der Neugasse von der Neugestaltung profitiert, müsste ich mich nicht so exponieren. Die Neugestaltung ist aber enorm wichtig für die gesamte Entwicklung unserer Stadt – und die liegt mir sehr am Herzen! Deshalb kämpfe ich an vorderster Front für ein Ja.»
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