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Fr. 3. September 2010 - 11:30 Uhr
Die Wasserqualität der Steinach verbessern

Die Parteileitung der FDP empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ein klares Ja zur städtischen Vorlage vom 26. September. Damit könnte die Wasserqualität der Steinach verbessert und die Wasserkraft genutzt werden. Das geplante Kleinwasserkraftwerk würde Strom für rund 1000 Haushalte liefern und gleichzeitig Einnahmen von 800'000 Franken generieren. - mcMC

Die Wasserqualität der Steinach ist seit Jahren ungenügend. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation ist die grosse Menge schlecht gereinigten Abwassers, welches aus der städtischen ARA Hofen, Wittenbach, eingeleitet wird.
 
Die Wasserqualität der Steinach ist seit Jahren ungenügend. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation ist die grosse Menge schlecht gereinigten Abwassers, welches aus der städtischen ARA Hofen, Wittenbach, eingeleitet wird.

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St. Gallen, 3. September 2010 Die Wasserqualität der Steinach ist seit Jahren ungenügend. Hauptgrund für die unbefriedigende Situation ist die grosse Menge gereinigten Abwassers, welches aus der städtischen ARA Hofen, Wittenbach, eingeleitet wird.

Obschon die ARA nach allen Regeln der Technik betrieben wird, stellt das ungünstige Mischverhältnis ein Problem dar. Dieses kann nun zusammen mit Wittenbach und dem Abwasserverband Morgental gelöst werden, indem eine Druckleitung und ein Kleinwasserkraftwerk gebaut werden sollen, was insgesamt 25 Millionen Franken kosten wird.

Die Stadt trägt den grössten Anteil von 21 Millionen Franken. Der Grund dafür: Die ARA Hofen in Wittenbach wird durch die Stadt betrieben. Der Grossteil des Abwassers, das in die ARA Hofen gelangt, stammt aus städtischen Haushalten. Zudem will die Stadt im Gelände der ARA Morgental ein Kleinwasserkraftwerk bauen, welches pro Jahr ca. 4 Millionen Kilowattstunden liefern wird. Mit diesem Strom könnten rund 1000 Haushalte beliefert werden, die budgetierten Einnahmen liegen bei rund 800'000 Franken pro Jahr.

Nachrüstung bei Bedarf möglich
Erst vor kurzem äusserten sich kritische Stimmen, die monierten, dass die Sanierung der ARA Hofen nicht nach den neuesten technischen Erkenntnissen geplant sei. Die FDP unterstützt die Meinung des Stadtrates, dass eine Nachrüstung der ARA Hofen zu einem späteren Zeitpunkt auch dann erfolgen kann, wenn die vorgesehene neue Druckleitung und das Kleinwasserkraftwerk gebaut sind. Vorerst ist dies aber nicht notwendig. Die Parteileitung der FDP empfiehlt daher ein klares Ja zur Vorlage.

 


 
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