An den Schweizer Hallen Leichtathletik Meis-terschaften im Athletikzentrum St.Gallen ge-winnen die Kugelstösserin Jasmin Lukas und der 400-m-Läufer Ramon Huber vom LC Brühl Leichtathletik die Bronzemedaille. Der Weit-springer Andreas Lechner erhält als Deutscher für seinen dritten Platz einen flüssigen Me-daillenersatz. - mcMC
Andreas Lechner, Jasmin Lukas und Ramon Huber auf dem Siegerpodest im Athletikzentrum St.Gallen.
Das Athletikzentrum St.Gallen war am Wochenende die Hochburg der Schweizer Leichtathletik. Bei St.Galler Spitzen [Leichtathletik], den Hallen Schweizer Leichtathletik Meisterschaften, gehörten die Brühler Jasmin Lukas und Ramon Huber zu den besten Schweizer Athleten. Sie nutzten den Heimvorteil zu ihren Gunsten aus und durften sich auf dem extra für die Titelwettkämpfe erbauten Siegerpodest eine Bronzemedaille umhängen lassen.
Medaille bereits im Vorlauf gesichert
Ramon Huber schaffte im 400-m-Vorlauf den Einzug in den A-Final. Da einer der drei Konkurrenten aus Mauritius stammte, war ihm bei Erreichen des Ziels eine Medaille sicher. Mit einer Zeit von 49.94 s lag er fast eine Sekunde über seiner Bestzeit, die er vor zwei Wochen lief. Dem ungeachtet freute er sich über den Gewinn der Bronzemedaille.
Entscheidung im letzten Durchgang
Die endgültige Medaillenverteilung im Kugelstossen der Frauen wurde im letzten Durchgang entschieden. Regula Ryf vom TV Herzogenbuchsee übertraf dabei die 13.75 m der Brühler Athletin Jasmin Lukas um 16 cm. Siegerin wurde Ana Zogovic aus Basel mit 14.19 m. «Das Potenzial für 14 Meter wäre auch bei mir vorhanden», sagte Jasmin Lukas, die an den Titelwettkämpfen nur sechs Zentimeter unter ihrer Hallenbestweite blieb.
Prosecco statt Medaille
Auch der Springer Andreas Lechner stand am Samstag auf dem neuen Podest. Im Weitsprung wurde er mit 6.99 m Dritter. Als Deutscher ist er an den Schweizer Meisterschaften jedoch nicht medaillen-berechtigt und erhielt als Edelmetall-Ersatz einen Prosecco. Am Sonntag landete er im Dreisprung mit einem schmerzenden Fuss und ohne spezifische Vorbereitung in dieser Disziplin als Viertbester in der Sandgrube. Er profitierte während des Wettkampfs von seiner langjährigen Erfahrung. Sein weitester Hop-Step-Jump wurde mit 14.47 m gemessen.
Im Final, jedoch ohne Medaille
Gleich zweimal in einem Final stand am Sonntag Christian Bättig. Über 60m-Hürden lief er als Fünfter (8.33 s) über die Ziellinie, im 400m-Lauf als Siebtschnellster (50.18 s). Auch die 400m-Läuferin Simone Güntensberger gehörte zu den schnellsten Schweizerinnen. Sie wurde im 400m-Lauf Achte in einer Zeit von 58.77 s.
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