AI. Die Innerrhoder Regierung bestätigt FM1-Recherchen, wonach die Innerrhoder Behörden die «Appenzeller Zeitung» nicht mehr mit Informationen beliefern. - mbMC
Über die Gründe des Informationsembargos schweigt sich die Regierung jedoch aus. Der Zürcher Medienrechtsprofessor Urs Saxer spricht von einem fragwürdigen Verhalten.
„Es kann nicht sein, dass eine Kantonsregierung versucht, ein Medium in dieser Art für Meinungsäusserungen zu bestrafen“, sagt Urs Saxer, Medienrechtsprofessor an der Universität Zürich gegenüber FM1. „Dieses Vorgehen ist verfassungsrechtlich gesehen sehr fragwürdig.“
Bereits gestern berichtete FM1, dass die Innerrhoder Regierung alle ihre Zeitungsabos bei der Appenzeller Zeitung gekündigt hat. Landammann Carlo Schmid persönlich hat die Kündigung unterzeichnet.
Hintergrund für die Spannungen zwischen der „Appenzeller Zeitung“ und der Regierung dürfte laut FM1 die kritische Berichterstattung des Blatts sein.
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