St. Gallen/SG. Im Vergleich zum Jahresbeginn 2010 haben die Unternehmen in der Region St.Gallen ihre Skepsis betreffend Wirtschaftslage grösstenteils abgelegt. Das zeigt die aktuelle Umfrage „Unternehmensperspektiven“ der Wirtschaft Region St.Gallen (WISG). Jene, die in den kommenden sechs Monaten eine gute bis sehr gute Entwicklung der Geschäftslage erwarten, sind ebenfalls wieder in der Mehrheit. - smMC
Die St. Galler Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft.
Die Einschätzungen der jeweils mehr als 100 Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Industrie, Bauwirtschaft und Handel haben sich seit der letzten Umfrage im Januar 2010 positiv verändert, erklärt die WISG in einer Aussendung.
Gute bis sehr gute Auslastung
Waren noch im Januar 2010 knapp die Hälfte der Unternehmen in Bezug auf die aktuelle Geschäftslage sehr optimistisch, sind es jetzt sogar 62 Prozent, welche die Lage gut oder sehr gut beurteilen. Für 28 Prozent ist sie gerade noch befriedigend, für zehn Prozent unbefriedigend (im Januar waren es noch 17 Prozent). Von mehr als der Hälfte (55 Prozent) wird der Auftragsbestand als gut bis sehr gut eingeschätzt. Für das kommende Halbjahr rechnen noch 65 Prozent mit guter und sehr guter Auslastung, vor einem halben Jahr waren es noch 15 Prozent weniger gewesen.
Immerhin wieder 15 Prozent (das sind sieben Prozent mehr als vor einem halben Jahr) rechnen mit einer sehr guten Entwicklung der Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten, weitere 42 Prozent (sechs Prozent mehr als bei der letzten Umfrage) erwarten immerhin eine gute Entwicklung. 35 Prozent beurteilen das kommende Halbjahr als voraussichtlich befriedigend, während sieben Prozent ganz skeptisch sind (hier hat sich der Wert gegenüber Januar 2010 wiederum verbessert).
Personalbestände bleiben stabil
Drei Viertel der Unternehmen erwarten für ihren Betrieb gleichbleibende Beschäftigtenzahlen, gerade mal vier Prozent fallende und 23 Prozent steigende, was hier auf eine sehr stabile Situation hinweist. Das gleiche gilt für die Preise, wo 69 Prozent in den kommenden sechs Monaten keine Veränderung erwarten.
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