Das integrierte Geschäftsmodell macht den Unterschied, ist Marcel Küng, Leiter Region Ostschweiz und Leiter Firmenkunden Ostschweiz der Credit Suisse, überzeugt. - mbMC
Marcel Küng, Leiter Region Ostschweiz und Leiter Firmenkunden Ostschweiz der Credit Suisse
Marcel Küng, hat die Credit Suisse ein spezielles Rezept um Unternehmer bei ihren privaten Anlagen optimal zu betreuen?
«Rezepte» gibt es da nur bedingt. Unser Grundrezept – um bei diesem Bild zu bleiben – ist der Ansatz der integrierten Bank und das umfassende Angebot. Unsere Kunden können in allen Regionen der Schweiz von der vollen globalen Expertise und von unseren spezialisierten Dienstleistungen profitieren. Zum Beispiel wenn es um die komplexen Fragestellungen bei der Unternehmensnachfolge geht. Viele unserer Kunden sind ja nicht nur Unternehmer oder Privatperson, sondern beides. Haben sie einmal unsere ganze Palette an Möglichkeiten kennengelernt, wollen sie diese nutzen, auch bei ihren privaten Anlagen.
Wie bedeutend ist denn das Thema Nachfolgeregelung? Und was leistet hier die Credit Suisse?
Das Thema ist sehr bedeutend und bedarf sorgfältiger Planung und Vorbereitung. In der Schweiz stehen rund 15‘000 Unternehmen jährlich vor der Regelung ihrer Nachfolge. Die Credit Suisse betreut über 100'000 Firmenkunden und begleitet jedes Jahr zahlreiche Unternehmen aus allen Branchen und Regionen der Schweiz bei der Nachfolgeregelung. Speziell ausgebildete Beraterteams verstehen die Bedürfnisse unserer Kunden sehr genau und bieten spezifische Lösungen. Und dank der engen Zusammenarbeit mit den verschiedenen Geschäftsbereichen der Credit Suisse können wir Kunden bei Bedarf zusätzliche Dienstleistungen bieten, zum Beispiel für strukturierte Finanzierungen, bei der Übernahme von Unternehmen, der Finanzplanung, der privaten Steuerberatung sowie für die güter- und erbrechtliche Planung. So entstehen massgeschneiderte Lösungen – alles aus einer Hand, vor Ort, zum Nutzen für den Kunden.
Generieren Sie dadurch von Unternehmern neue Anlagevermögen bei Ihrer Bank?
Ja. Aber zuvor nimmt unsere Bank auch Risiken in ihre Bilanz. Häufig möchte das Management die Firma kaufen, hat dazu aber nicht die nötigen liquiden Mittel. Gerade bei solchen MBOs zeigen sich die Stärken der integrierten Bank. Bei der Credit Suisse ist der Kundenberater – egal ob aus Firmenkundengeschäft oder Private Banking – der ständige Begleiter des Kunden. Er ist zentrale Schaltstelle und mobilisiert alle nötigen Spezialisten. Er kennt Unternehmen und Management oder den Eigentümer oft schon lange und es besteht eine Vertrauensbasis. Das ist wichtig, denn eine Nachfolgeregelung ist ganz klar auch eine emotionale Angelegenheit. Kaum eine Bank kann Firmen und Private über den ganzen Lebenszyklus mit so umfassender Expertise begleiten. Unser Bestreben ist, bereits beim Vermögensaufbau zu unterstützen und die Kunden langfristig zu begleiten.
Zurück zum privaten Anlagebedürfnis des Unternehmers: Wie unterscheidet sich da die Credit Suisse?
Eine der Stärken der Credit Suisse als Grossbank mit integriertem Geschäftsmodell ist, umfassende Dienstleistungen und Produkte in höchster Qualität aus einer Hand zu bieten. Dieses Zusammenspiel aller Kräfte macht den Unterschied. Im Private Banking positionieren wir uns als kompetente Beratungsbank. Dazu dienen unter anderem unser strukturierter mehrstufiger Beratungsprozess (wir waren eine der ersten mit diesem Angebot), das globale Research über alle Anlageklassen hinweg sowie die vertiefte Risikoanalyse mittels speziellem Risk-Analyser-Tool direkt beim Kunden. All dies hat dazu beigetragen, dass die privaten Unternehmer uns auch in Krisenzeiten treu geblieben sind und uns neue Vermögen anvertraut haben.
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